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06.12.2017

Aufsatz von Günther zur „Erstentdeckertheorie“ des BGH


Mit seinem Grundsatzurteil vom 12. Juli 2017 - IV ZR 151/15 - VersR 2017, 1076 vertritt der Versischerungssenat des BGH erstmalig die Auffassung, in der Leitungswasserversicherung komme es bei sich über eine lange Zeit entwickelnde Schäden darauf an, wann diese entdeckt werden. Derjenige Versicherer, bei dem zu diesem Zeitpunkt der Versicherungsvertrag bestand, sei dann für die volle Deckung verantwortlich.

BLD-Partner Prof. Dr. Dirk-Carsten Günther kritisiert in seinem Besprechungsaufsatz in der Zeitschrift VersR 2017, 1435 ff. deutlich diese Auffassung und entwirft eine eigene Lösung. Danach komme es weder auf den „ersten Tropfen“ noch auf den „letzten Tropfen“ an, sondern vielmehr habe eine Anteilsberechnung zu erfolgen. Ferner führt Günther weiter aus, ob nicht die Voraussetzungen einer Doppelversicherung erfüllt seien.

Den Beitrag von Günter in der VersR 2017, 1435 ff. finden Sie hier >>