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Drohnen

 

Die Zeiten, in denen unbemannte Luftfahrsysteme lediglich dem militärischen Einsatz und einigen Hobbypiloten vorbehalten waren, sind vorbei. Längst haben sie in weiten Teilen des Luftraumes Einzug gehalten. Die private Freizeitnutzung von „Drohnen“ ist bereits ein Massenmarkt und die Veränderung ganzer Wirtschaftszweige durch einen professionalisierten, kommerziellen Einsatz ist in vollem Gange. Industrielle Inspektionen, Immobilien- und Grundstücksbegutachtungen, das „Geofarming“ und Teile des Risiko- und Schadenmanagements von Versicherungen wird mit Hilfe der Drohnen erheblich vereinfacht.

 

Nach der Vorstellung von Branchenteilnehmern aus der etablierten Luftfahrt, Investmentfirmen und Startups soll das aber erst der Anfang sein. Die Automatisierung von Steuerungssystemen und Flugrouten schreitet schnell voran. Logistikunternehmen arbeiten bereits seit Jahren an Lösungen für den Warentransport durch Drohnen. Der nächste Schritt ist die Entwicklung des automatisierten, unbemannten Personentransports in urbanen Gegenden. Dem Luftraum, wie wir ihn bisher kannten, stehen einschneidende Veränderungen bevor. Drohnen werden unweigerlich die neuen Teilnehmer des Luftverkehrs sein.

 

Ohne die Versicherungswirtschaft ist diese Entwicklung nicht denkbar. Es werden sich in der nahen Zukunft drängende Fragen nach den Risiken dieser neuen Technologie stellen, wie etwa

 

  • der Kontrollverlust von Piloten,
  • dem Versagen von Hardware (Batterien, Rotoren, etc.) und/oder Software,
  • nicht genehmigten/unbefugten Film- und Fotoaufnahmen,
  • der Störung von gesperrtem Luftraum,
  • der Rechtmäßigkeit der Drohnenabwehr durch private Sperrzonen
  • Kriegs- und Terrorrisiken,
  • Cyberattacken und Hacking auf mögliche automatisierte Drohnen bzw. Drohnenflotten.

 

Auf diese Fragen wird die Versicherungsbranche Antworten finden müssen, denn sowohl der unbeteiligte Dritte als auch der Teilnehmer – ob nun Hersteller, Luftfahrtunternehmen oder Fluggast – sind auf verlässlichen Versicherungsschutz angewiesen. Dabei geht es insbesondere um Fragen der

 

  • Risiko-Evaluierung,
  • Erarbeitung von Deckungskonzepten,
  • Abwicklung von Schäden.

 

Aufgrund der technologischen Entwicklung wandeln sich derzeit notwendigerweise die rechtlichen Rahmenbedingungen. Neben anderen Staaten arbeitet insbesondere auch die Europäische Union an einer Harmonisierung der gesetzlichen Vorgaben.
 
BLD hat sich als eine der ersten deutschen Kanzleien des Themas Drohnenversicherung angenommen. Themenkomplexe aus der Luftfahrthaftpflicht- und Kaskoversicherung sind für BLD vertrautes Terrain und fließen in die Expertise mit ein.

 

Die Fragen rund um die Versicherbarkeit von Drohnen können jedoch nur interdisziplinär und mit dem Blick auf verschiedene Haftungsregime beantwortet werden. Damit ist BLD der optimale Partner für alle Versicherungszweige und kann im Bedarfsfall mit den internationalen Partnern von LEGALIGN GLOBAL umfassend beraten, hier insbesondere zu

 

  • den Fragen rund um die Produktgestaltung und -entwicklung;
  • der Prüfung bereits bestehender Versicherungsprogramme und Anpassung an die Entwicklungen der rechtlichen Rahmenbedingungen;
  • den besonderen Herausforderungen des deutschen, europäischen und internationalen Luftrechts, Luftfahrthaftpflichtrechts und den Vorgaben für die Luftfahrtversicherung;
  • der Abwicklung aller Arten von Haftpflicht- und Kaskoschäden, national sowie international;
  • dem nationalen und internationalen Regress.

 

 

Ansprechpartner

 

Dr. Martin Alexander, LL.M.

 

Tel  +49 221 944027-43

Fax +49 221 944027-985

martin.alexander@bld.de

 

Theodor-Heuss-Ring 13-15
50668 Köln

 

Dr. Alexander Bulach

 

Tel +49 89 545877-61

Fax +49 89 545877-71

Karlstraße 10
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