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02.10.2020

Britz untersucht rechtlichen Anforderungen an die Verarbeitung von Gesundheits- und Sozialdaten im Auftrag eines Versicherers


BLD-Partner Dr. Tobias Britz hat in der Zeitschrift VersR 2020, 1219 ff. einen Aufsatz unter dem Titel „Die Verarbeitung personenbezogener Gesundheits- und Sozialdaten durch externe Dienstleister im Auftrag des Versicherers“ veröffentlicht.

Die DSGVO hat zu umfassenden Änderungen im Bereich des Datenschutzes geführt. Dies gilt auch für die Auftragsdatenverarbeitung. In seinem Aufsatz geht Britz zunächst auf mögliche Anwendungsfälle der Auftragsverarbeitung in der Versicherungspraxis ein und berücksichtigt dabei die versicherungsaufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen. Im Folgenden setzt er sich mit der Weitergabe von Gesundheits- und Sozialdaten an einen Dienstleister insbesondere zum Zwecke der Schadens- und Leistungsprüfung auseinander sowie der Erhebung dieser Daten durch einen Auftragsverarbeiter. Im Fazit sei dem (Personen-)Versicherer auch aus datenschutzrechtlicher Sicht erlaubt, externe Dienstleister im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Gesundheitsdaten für Zwecke der Schaden- oder Leistungsprüfung einzubinden, wobei allerdings bei den vertraglichen Grundlagen Sorgfalt in Bezug auf Zwecke, Mittel sowie die Anforderungen an die Weisungsgebundenheit des Dienstleisters an den Tag zu legen ist.

Den Aufsatz in der Zeitschrift VersR 2020, 1219 ff. finden Sie hier >> (externer Link)