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06.11.2020

VersR-Blog: Grote mit Beitrag zum Umgang mit Beleidigungen durch Versicherungsnehmer


Respektvollen Umgang, ob im persönlichen Gespräch oder am Telefon, erfahren Mitarbeiter von Versicherern nicht immer. Auch strafbewehrte Beleidigungen werden häufiger geäußert. Wie hierauf reagiert werden kann, stellt BLD-Partner Dr. Joachim Grote im VersR-Blog vom 01. November 2020 dar, in dem insbesondere versicherungsvertragsrechtliche Folgen behandelt werden.

Neben der – notfalls gerichtlichen – Geltendmachung eines Unterlassungsanspruchs oder der Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie dem Erteilen von Hausverboten besteht immer die Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung des Versicherungsvertrags, sofern diese nicht vertraglich oder gesetzlich ausgeschlossen ist. In diesem Fall (wie z. B. in der substitutiven Krankenversicherung gemäß § 206 Abs. 1 Satz 1 VVG) oder wenn eine ordentliche Kündigung des Versicherers lediglich zur Umwandlung in eine beitragsfreie Versicherung führt (wie z. B. in der Lebensversicherung gemäß § 166 Abs. 1 Satz 1 VVG), liegt der Fall schon komplizierter. Als ultima ratio kommt hier jedoch ein außerordentliches Kündigungsrecht in Frage. Im Ergebnis müsse jeder Einzelfall gesondert betrachtet werden. Ein abgestuftes Vorgehen sei zu empfehlen.

Zum Beitrag im VersR-Blog vom 01. November 2020 >> (Öffnet einen externen Link auf versr.de)