Die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) stellen Versicherungsunternehmen vor neue und komplexe Herausforderungen im Bereich der Dokumentensicherheit und Betrugsprävention. Insbesondere die Möglichkeiten zur Manipulation von Dokumenten durch KI-gestützte Technologien eröffnen eine neue Dimension der Dokumentenfälschung, die weit über klassische Fälschungsmethoden hinausgeht. Das Seminar am 21. April 2026 in Köln, bei dem der Frankfurter BLD-Counsel Immanuel Drewes zu den Referenten gehört, setzt sich intensiv mit den neuesten Entwicklungen, Bedrohungen und Abwehrstrategien auf diesem Gebiet auseinander. Zunächst betrachten die Referierenden die Dokumentenfälschung aus der Perspektive des GDV. Der Versicherungsbetrug als Versuch einer Quantifizierung, die Möglichkeiten der Dokumentenprüfung sowie ein kurzer Blick auf die KI sind hier die Stichworte. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet die KI, bei der die Referierenden auf die unterschiedlichen Herausforderungen für Versicherungen gestern, heute und morgen schauen. Auch die Fälschung von Beweismaterial und Dokumenten via Bildbearbeitung ist ebenso Thema des Seminars wie praktische Beispiele, die das Storytelling der Dokumente, deren Bearbeitung sowie die Möglichkeiten der KI-Bildbearbeitung verdeutlichen. Zum Abschluss der Veranstaltung geht Drewes auf die Dokumentenfälschung in der Krafthaftpflichtversicherung ein. Er erläutert, wie gefälschte Gutachten zu erkennen sind und welche Handlung dann angezeigt ist. Zudem führt er zu manipulierten Arztberichten im Personenschaden sowie zu Dokumentenfälschungen im Zusammenhang mit Altschäden an Kraftfahrzeugen aus.
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